FURCHTLOS. INKLUSIV. ECHT.

Denguefieber

Denguefieber: Der Albtraum im Paradies

Hallo Mama, bitte flipp nicht aus, aber ich habe das Denguefieber und muss ins Krankenhaus.

Endlose Traumstrände, abenteuerliche Dschungel-Expeditionen und faszinierende Tempelanlagen. Allein in Südostasien wurden letztes Jahr über 315 Millionen Ankünfte internationaler Tourist*innen verzeichnet. Sophie war eine davon. Als sie im Herbst 2024 mit ihrer besten Freundin nach Bali fliegt, träumt sie von einer Auszeit unter Palmen. Doch dann infiziert sie sich bereits in der ersten Woche mit dem Denguevirus und kämpft ums Überleben. Wie die ersten Symptome aussahen und wann sie realisiert hat, dass sie sterben könnte, hat sie Diana im Interview erzählt.

Triggerwarnung:

Krankheitserfahrungen, Krankenhausaufenthalt.

Porträt einer lächelnden Frau mit Tattoos, vor einem blauen Dreieck auf schwarzem Hintergrund. Sie trägt ein glitzernde...

Interview: Diana Ringelsiep

Erste Anzeichen und Symptome von Dengue Fieber

Hallo Sophie! Danke erst mal, dass du für unser Gespräch extra aus Bayern angereist bist.

Hallo Diana! Sehr gerne, ich freu mich, dass ich hier sein darf.

Auf deiner letzten Reise ist dir ja etwas passiert, was wahrscheinlich nicht auf deiner Bucket-List stand: Du bist nämlich mit deiner besten Freundin nach Bali geflogen und schon nach wenigen Tagen am Denguefieber erkrankt. Aber gehen wir noch einen Schritt zurück: Was war der Anlass für diese Reise und wie sah dein Leben zu diesem Zeitpunkt aus?

Wir sind zuvor beide 30 geworden und hatten uns vorgenommen, eine gemeinsame Backpacking-Reise zu machen, weil wir das in unseren Zwanzigern nie hinbekommen haben. Wir wollten einfach mal fünf Wochen zusammen unterwegs sein – nur wir Mädels. Nach einem Jahr Planung ging es im September 2024 dann schließlich nach Bali. Ich bin Yoga-Lehrerin und recht spirituell, deshalb habe ich mich sehr darauf gefreut, die Kultur kennenzulernen und in die Spiritualität vor Ort einzutauchen. Aber leider sind wir nicht so weit gekommen. Wir haben nur zwei Orte besucht, dann bin ich schon ins Krankenhaus gekommen.

Dengue Impfung & Prävention

  • Impfstoff Qdenga® seit 2023 in Deutschland
  • Empfehlung v. a. für Langzeitaufenthalte
  • Beratung: Tropeninstitut oder Reiseärzt*innen

Bei Reisen in die Tropen gibt’s ja einiges zu beachten. Habt ihr vorher eine Impfberatung wahrgenommen? Und wenn ja, was hat man euch dort vorab zum Thema Denguefieber erzählt?

Wir haben uns unabhängig voneinander beraten lassen, weil wir an unterschiedlichen Orten wohnen. Mir wurde gesagt, dass ich mich gegen Typhus, Tollwut und japanische Enzephalitis impfen lassen sollte. Gegen Denguefieber könne man sich erst nach einer Erstinfektion impfen lassen, hieß es bei der Impfberatung. Meiner Freundin wurde hingegen gesagt: »Naja, normalerweise impft man zwar erst nach der ersten Infektion, aber ich würde es vorsichtshalber mal mitmachen.« Sie hat die Impfung gegen das Denguefieber im Gegensatz zu mir bekommen.

Spannend, ich bin nämlich letztes Jahr in Thailand gewesen und mir wurde mit Verweis auf die STIKO-Empfehlung ebenfalls von einer Impfung abgeraten, da die Impfung – ohne vorangegangene Erstinfektion – sogar einen schweren Verlauf begünstigen könne.

Im Krankenhaus auf Bali wurde ich später gefragt, warum ich nicht geimpft sei. Ich erklärte es ihnen und dort hatte man für die deutsche Empfehlung überhaupt kein Verständnis.

Dann erzähl doch erst mal von euren ersten Tagen auf der Insel. Wie war die Stimmung und was habt ihr gemacht?

Wir hatten vorab nur die ersten zwei Hotels gebucht, danach wollten wir uns treiben lassen und frei reisen. Die besagten Hotels waren in Uluwatu, das ist ein Surfer-Hotspot im Süden der Insel. Dort haben wir einfach in den Tag hineingelebt. Wir haben Yoga gemacht, sind zur Massage gegangen und haben uns die Nägel machen lassen. Also alles, wofür man zuhause keine Zeit hat. Ich habe diese ersten Tage sehr genossen. Doch nach der ersten Woche hatte ich dann schon diesen typischen Bali-Belly.

Also Magen-Darm…

Genau, ich lag dann zwei Tage flach und als es mir wieder besser ging, sind wir weiter nach Ubud gereist. Das ist eine sehr spirituelle Stadt, in der ich morgens, mittags und abends zum Yoga gegangen und voll auf meine Kosten gekommen bin. Dort haben wir dann auch eine Waterfall-Clarification gebucht. Das war der Tag, an dem alles anfing.

Wie sahen die ersten Symptome aus?

Das war total absurd. Ich war gerade unter dem ersten Wasserfall hindurchgegangen, als ich auf einmal Schmerzen im unteren Rücken bekam. Das war schon irgendwie komisch, aber ich habe die Schmerzen zunächst auf das kalte Wasser geschoben. Ich dachte: »Wer weiß, vielleicht habe ich mir auch einen Nerv eingeklemmt.« Aber dann wurde mir super kalt und in der folgenden Stunde sind auch die Schmerzen immer intensiver geworden. Rückblickend waren das die ersten Symptome: das Frieren und diese Wahnsinnsgliederschmerzen. Dass ich zu dem Zeitpunkt bereits fieberte, wusste ich damals noch nicht.

Typische Symptome bei Dengue Fieber

  • Hohes Fieber
  • Starke Kopf- und Gliederschmerzen
  • Hautausschlag
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Starke Erschöpfung

Wann kam der Moment, in dem du angefangen hast, dir Sorgen zu machen?

Das war, als wir wieder im Hotel angekommen sind und meine Freundin mir ihr Fieberthermometer gegeben hat. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Körpertemperatur von 39,5 °C. Da habe ich mich schon gefragt, was mein Körper da gerade verarbeitet. Aber ich habe mich dann einfach hingelegt und dachte, mit Ausruhen wird das schon wieder. Als meine Freundin dann zwei Stunden später wiederkam, hatte ich bereits über 40 °C Fieber. Das war der Moment, in dem ich anfing, mir Sorgen zu machen. Ich habe dann zwei Ibuprofen genommen, um das Fieber zu senken, weil ich verhindern wollte, dass es noch weiter steigt. Danach ging die Temperatur auch etwas runter, aber das hielt leider nicht lange an – dann stieg das Fieber wieder an.

Schwere Symptome und erste medizinische Hilfe bei Dengue Fieber

Welche Symptome hattest du sonst noch?

Ich hatte extreme Rückenschmerzen, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen – als würde mein Schädel rundherum aufplatzen. Und eben das hohe Fieber. Außerdem war ich super durstig und habe extrem viel getrunken. Allein an dem Abend habe ich locker drei bis vier Liter Wasser getrunken. Am nächsten Morgen ging es genauso weiter. Doch ich bin gegen das Austrocknen einfach nicht angekommen. Innerhalb der ersten 24 Stunden habe ich bestimmt acht Liter getrunken und war noch immer durstig. Ich dachte, ich trockne aus.

Im Ausland weiß man ja im Notfall auch oft gar nicht, an wen man sich wenden kann. Wie ist der erste Arztkontakt zustande gekommen?

Ich war tatsächlich zu fast gar nichts mehr in der Lage und sehr froh, dass meine Freundin dabei war. Die hat dann über den Host unserer Ferienwohnung den Kontakt zu einem befreundeten Arzt hergestellt. Und der ist zum Glück zu mir aufs Zimmer gekommen und hat sofort erkannt, dass ich extrem dehydriert war. Man konnte zum Beispiel keine meiner Adern mehr sehen, was sonst definitiv nicht der Fall ist. Ich habe ihn dann gebeten, mir Blut abzunehmen, weil ich unbedingt Malaria ausschließen wollte. An Dengue habe ich überhaupt nicht gedacht. Er hat mir dann auch noch eine Infusion gelegt, was schon relativ schwierig war und dann ist er wieder gegangen. Nun war es aber zum Glück so, dass die Blutergebnisse bereits zwei Stunden später vorlagen. Da hat er mich angerufen und gesagt, dass sich seine schlimmste Befürchtung leider bestätigt hat und ich eine schwere Form von Denguefieber habe. Ich sollte daraufhin mit dem Krankenwagen abgeholt werden, doch aufgrund der vielen kleinen Kanäle, die durch Ubud fließen, kam dieser gar nicht bis zu unserer Unterkunft durch. Das heißt, ich musste dann – mit meinen sieben Sachen geschultert – selbst zum Krankenwagen laufen. Als ich schließlich dort ankam, war ich am Ende meiner Kräfte und dann ging die Reise durch den krassen Straßenverkehr erst los.

Im Ausland ist der Schritt, die Notaufnahme aufzusuchen, oft besonders groß. Daher war es ja sicher auch nicht leicht, deinen Eltern und deinem Partner zuhause davon zu erzählen, oder? Wie bist du damit umgegangen, hast du ihnen sofort Bescheid gegeben?

Ich hätte es gerne nicht getan. Mit meinem Mann hatte ich bereits telefoniert, als das mit dem Fieber losging. Als er sich nach 24 Stunden dann erkundigte, wie es mir geht, habe ich gesagt: »Schlechte Nachrichten, es ist Dengue-Fieber.« Allerdings habe ich ihn gebeten, dass wir das erst mal für uns behalten, damit meine Mama nicht ausflippt. Die hatte nämlich schon zum Zeitpunkt der Buchung eine riesige Angst vor tropischen Krankheiten und hätte mich am liebsten zuhause behalten, damit ich mir bloß kein Denguefieber einfange. Tja, und dann ist es passiert und ich dachte ich mir: »Shit, das kann ich ihr unmöglich sagen.« Aber mein Mann meinte dann, dass ich das nicht machen kann, also habe ich ihr eine WhatsApp-Nachricht geschrieben, die in etwa so lautete: »Hallo Mama, bitte flipp dich aus, aber ich habe das Denguefieber und muss ins Krankenhaus.« Das war tatsächlich die letzte Nachricht, die ich geschrieben habe, weil mir bereits kurz darauf sogar zum Tippen die Energie fehlte. Von da an lief die Kommunikation nur noch über meinen Mann und meine beste Freundin.

Als der Verdacht „Dengue-Schock-Syndrom“ im Raum stand und ich auf die Intensivstation verlegt wurde, dachte ich: Das war’s jetzt.«

Behandlung im Krankenhaus und warum Dengue »Knochenbrecherkrankheit« heißt

Welche Behandlungsmaßnahmen wurden dann ergriffen? Und wie ging es dir zu dem Zeitpunkt?

Als ich in der Notaufnahme angekommen bin, ging es mir bereits sehr schlecht. Ich war extrem dehydriert, konnte nicht mehr laufen und hatte superstarke Schmerzen im ganzen Körper. Ich habe dann Infusionen und Schmerzmittel bekommen. Leider hat sich dann auch noch herausgestellt, dass ich mir zusätzlich eine Salmonellenvergiftung eingefangen hatte, weshalb ich auch ein Antibiotikum bekommen musste.

Da hast du aber ganz laut hier geschrien. Ich habe im Rahmen meiner Vorbereitung übrigens gelesen, dass das Denguefieber auch die »Knochenbrecherkrankheit« genannt wird. Kannst du das bestätigen?

Ja, komplett. Ich kann gar nicht beschreiben, wie stark diese Schmerzen waren. Vielleicht kurz zum Vergleich: Ich war vor kurzem noch mal krank und hatte auch da wieder starkes Fieber, über 40 °C, und diesen typischen Schüttelfrost, wie man das von grippalen Infekten kennt. Ich lag zuhause im Bett und obwohl mir alles wehtat und ich mich richtig schlecht fühlte, dachte ich mir: »Krass, das ist bloß ein Prozent der Gliederschmerzen, die ich auf Bali hatte.«

Jetzt hast du gerade die Salmonellenvergiftung erwähnt, die du dir parallel zugezogen hattest. Das sind Bakterien, mit denen man über eine Schmierinfektion oder kontaminierte Lebensmittel in Kontakt kommt und die zu schweren Durchfällen und schwallartigem Erbrechen führen. Allein das schwächt den Körper ja enorm. Wie hat sich das auf deine Verfassung ausgewirkt?

Davon wusste ich bei meiner Einlieferung ja noch nichts. Ich dachte damals wirklich, dass ich maximal zwei Tage dortbleiben muss und die Reise dann weitergehen kann. Tatsächlich bin ich Donnerstag eingeliefert worden und am Freitag habe ich – trotz der Schmerzmittel und Infusionen – dann schlagartig abgebaut. Von da an ging es mir täglich schlechter, bis ich Sonntag wirklich am Ende meiner Kräfte war. Da wurde mir klar: Wenn jetzt noch eine einzige Sache dazukommt, schafft mein Körper das nicht mehr. Ich hatte ja nach wie vor diese schlimmen Kopf- und Gliederschmerzen und inzwischen waren die Salmonellen komplett ausgebrochen und das Antibiotikum schlug nicht an. Ich musste mich ständig übergeben und konnte nichts bei mir behalten. Ich konnte nicht mehr.

Salmonelleninfektion und Verdacht auf Dengue-Schock-Syndrom

Das klingt alles sehr furchtbar. Aber die schlimmste Phase stand dir zu dem Zeitpunkt noch bevor. Deine Blutwerte haben sich nämlich drastisch verschlechtert und plötzlich stand der Verdacht »Dengue-Schock-Syndrom« im Raum. Was hat es damit auf sich?

Das »Dengue-Schock-Syndrom« ist der schlimmstmögliche Verlauf. Zum Glück wusste ich damals noch nicht viel darüber, deshalb habe ich mir nicht so viele Gedanken gemacht. Aber heute weiß ich, dass es dabei zu inneren Blutungen, Organversagen und sogar zum Herzstillstand kommen kann. Ich weiß noch, dass meine beste Freundin – die im Gegensatz zu mir die Zeit hatte, sich einzulesen – noch am Abend vorher zu mir gesagt hatte: »Zum Glück hast du nicht das ‚Dengue-Schock-Syndrom‘! Dann wär’s richtig schlimm.« Und dann haben sich meine Blutwerte schlagartig verschlechtert. Mein Thrombozytwert war im Keller, gleichzeitig ist mein Hämatokritwert, der die Zähflüssigkeit des Blutes anzeigt, immer weiter angestiegen. Das hat dafür gesorgt, dass sich rund um meine Lunge eine Flüssigkeit gebildet hat und ich kaum noch atmen konnte. Ich lag im Bett und konnte mich nicht mehr auf die Seite drehen, weil diese Einlagerungen so stark auf meine Atmung gedrückt haben. Ich war zunehmend gestresst, weil ich nur noch ganz flach atmen konnte und dann hieß es plötzlich: »Wir müssen Sie auf die Intensivstation verlegen, weil Ihre Blutwerte sich in einem sehr kritischen Bereich befinden.«

Hast du zu diesem Zeitpunkt den Ernst der Lage realisiert oder warst du weggetreten?

Als sie mir das gesagt haben, ging es mir körperlich gerade etwas besser. Der schlimmste Tag der Salmonellenvergiftung lag hinter mir. Ich hatte in der Nacht gut geschlafen und bin meine letzten Energiereserven angegangen. Ich dachte wirklich, jetzt geht’s bergauf. Und dann habe ich die Info bekommen, dass eben gar nichts in Ordnung ist und dass ich auf die Intensivstation verlegt werden muss. Das war der Mental-Breakdown-Moment, der mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Ich weiß noch, dass ich dachte: »Okay, das war’s jetzt. Ich werde dieses Krankenhaus nicht mehr verlassen.«

Du warst in akuter Lebensgefahr, deshalb würde ich gerne noch mal auf deine Eltern und deinen Mann zurückkommen. War deine Familie über deinen Zustand informiert?

Ja, meine Freundin hat die Informationen, wenn auch etwas gefiltert, immer weitergegeben. Sie wollte ihnen keine heile Welt vorspielen. An dem Tag, an dem es mir körperlich so schlecht ging und ich auch psychisch rapide abgebaut habe, hat sie schließlich meinen Mann angerufen und gesagt: »Wenn das morgen nicht besser wird, musst du vorbeikommen. Ich kann das alleine nicht mehr stemmen.«

Wie sah das denn eigentlich mit diesen typischen Reiseversicherungen aus, die es für solche Extremfälle gibt. Hätte in deinem Fall nicht ein Rücktransport nach Deutschland Sinn gemacht?

Ich hatte all diese Versicherungen, aber mein Zustand war erst zu kritisch, um mich nach Deutschland zurückzubringen und als schließlich das Schlimmste überstanden war, und ich den vorzeitigen Rücktransport gerne in Anspruch genommen hätte, hieß es, jetzt könne ich ja normal zurückfliegen. Wobei ich sagen muss, dass das so nicht ganz richtig war, denn ich hatte ja noch immer diesen Druck auf der Lunge und im Liegen ging es mir sehr viel besser. Deshalb habe ich am Ende selbst für ein Business-Class-Upgrade bezahlt, weil ich nicht die ganze Zeit hätte sitzen können.

Nochmal zurück zu deiner Freundin. Hat sie dir später mal erzählt, wie sie das damals alles erlebt hat?

Für sie war das natürlich auch ein sehr einschneidendes und schlimmes Erlebnis. Wir haben eine sehr enge Freundschaft und sie hat später mal gesagt: »Weißt du, ich saß dort alleine im Hotel und die einzige Person, die ich anrufen wollte, um mir alles von der Seele zu reden, warst du – aber du lagst halt im Krankenhaus.« Sie war völlig überfordert mit der Situation und konnte ihre Zeit auf Bali natürlich auch nicht mehr genießen.

Du hast gerade erwähnt, dass irgendwann der Moment kam, ab dem es wieder bergauf ging. Welche Erinnerungen hast du an diesen Wendepunkt?

Nachdem mir dann auch noch ein Mann den letzten Nerv geraubt hat, der einfach 24-7 durchgeschnarcht hat, ist mein Thrombozytwert endlich wieder angestiegen und die Gefahr des »Dengue-Schock-Syndroms« war gebannt. Ich bin dann wieder auf die normale Station verlegt worden und dort ging es mir innerhalb von drei Tagen stetig besser, sodass ich schließlich entlassen werden konnte. Aber an eine Weiterreise war nicht mehr zu denken, wir haben den Urlaub dann abgebrochen.

Nachbehandlung und Spätfolgen von Dengue Fieber

Wie sah die Nachbehandlung zuhause aus?

Die Nachbehandlungsphase war für mich tatsächlich sehr schwierig. Ich hatte fünf Kilo abgenommen und habe mich sehr schwach gefühlt. Doch in meiner Hausarztpraxis war man komplett überfordert. Die wussten überhaupt nicht, was sie mit mir machen sollten. Man hat dann geschaut, ob meine Blutwerte wieder in Ordnung sind und mich einmal abgehorcht – das war’s. Die gute Nachricht sei, dann könne ich mich ja jetzt gegen Denguefieber impfen lassen, meinten sie. Das war zu dem Zeitpunkt so ziemlich das Letzte, was ich brauchte. Etwa zwei Monate später setzten dann die eigentlichen nachträglichen Symptome ein. Zu Weihnachten ging es los, dass mir plötzlich die Haare ausgefallen sind. Wenn ich mir mit der Hand durch die Haare gefahren bin, sind sie wie Schnee heruntergerieselt. Dreißig, vierzig Haare, jedes Mal. Das war dann auch mental noch mal krass für mich, weil ich mich äußerlich verändert habe. Meine Haut ist schlechter geworden und mein Immunsystem ist komplett runtergefahren. Selbst jetzt, ein halbes Jahr später, bin ich noch immer in Behandlung, weil ich mir damals wohl eine Hefe-Pilz-Infektion im Magen-Darm-Trakt zugezogen habe. Das habe ich daran gemerkt, dass ich mich ständig aufgepumpt gefühlt habe. Durch die Luft im Bauch konnte ich wieder nur schwer atmen, da alles auf Herz und Lunge gedrückt hat. Inzwischen wird es langsam besser. In den letzten drei Monaten habe ich daher stark auf meine Ernährung geachtet, das heißt, ich durfte keinen Zucker und keine Kohlenhydrate essen, um das wieder loszuwerden. Außerdem habe ich eine Darmsanierung gemacht.

Du hast wirklich einiges durchgemacht. Wie hat sich diese Erfahrung auf deine Reiselust ausgewirkt?

Ich möchte die Reise auf jeden Fall irgendwann nachholen. Vor allem mit Ubud, der Stadt, in der ich krank wurde, bin ich noch nicht fertig. Ich habe die Zeit dort so genossen, bevor das alles losging, deswegen möchte ich unbedingt noch mal zurück. Dieser Wunsch hat sich Gott sei Dank sehr schnell wieder eingestellt und meine anfängliche Angst vor Südostasien und tropischen Krankheiten ist wieder verschwunden. Als ich dort weggeflogen bin, habe ich gesagt: »Das war’s. Ganz Asien wird mich nie wieder sehen.« Aber das war eine Kurzschlussreaktion, mir ist natürlich klar, dass man nicht nur in Asien krank werden kann und ich hätte tatsächlich schon wieder Lust.

Würdest du beim nächsten Mal irgendwas anders machen?

Ich glaube, dass ich künftig bewusster reisen werde. Ich habe mir vorgenommen, mich vorher noch besser über meine Reiseziele informieren, insbesondere, was die Impfungen betrifft – und ich werde mich nicht mehr in der Hausarztpraxis abspeisen lassen, sondern direkt beim Tropeninstitut anrufen. Die kennen sich einfach besser aus. Außerdem würde ich vor, während und nach dem Urlaub eine Darmsanierung machen, damit mir sowas wie mit diese Hefepilzinfektion kein zweites Mal passiert.

Hast du sonst noch irgendwelche Tipps, worauf Backpacker*innen achten sollten?

Nehmt ein Fieberthermometer mit. Für mich war das der Indikator, um überhaupt zu verstehen, wie schlecht es mir geht. Durch regelmäßiges Fiebermessen verpasst man zumindest nicht den Punkt, an dem es gefährlich wird.

Und natürlich auch den Mückenschutz nicht vergessen. Denguefieber wird, wie viele andere Tropenerkrankungen, durch Moskitos übertragen. Deshalb macht es Sinn, sich Schutzsprays für Haut und Kleidung zu besorgen und immer unter einem Netz zu schlafen.

Richtig.

Liebe Sophie, vielen Dank, dass du diese krasse Geschichte mit mir geteilt hast. Ich bin sehr erleichtert, dass es dir wieder gut geht und dass du deine Reiselust zurückgewonnen hast. Ich wünsche dir und deiner Freundin eine fantastische Reise, wenn es zurück nach Ubud geht.

Dankeschön!

Denguefieber-Glossar

Wichtige Begriffe erklärt

Buchstabe A

A wie Ansteckung

Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist bei Dengue Fieber nicht möglich. Die Übertragung erfolgt ausschließlich durch den Stich infizierter Aedes-Mücken, vor allem Aedes aegypti und Aedes albopictus. Diese Mücken nehmen das Virus beim Blutsaugen auf und geben es bei einem weiteren Stich an Menschen weiter. Das Risiko ist in tropischen und subtropischen Regionen besonders hoch, da dort die Mücken ideale Lebensbedingungen finden. Für Reisende bedeutet das: Ohne Mückenstich gibt es keine Infektion. Deshalb ist konsequenter Mückenschutz die wichtigste Maßnahme, um sich vor Dengue zu schützen. Präventive Strategien umfassen lange Kleidung, Insektenschutzmittel und das Vermeiden von stehenden Gewässern.

Buchstabe B

B wie Blutwerte

Eine Dengue-Infektion beeinflusst bestimmte Blutwerte stark, was für die Diagnose wichtig ist. Besonders auffällig ist ein Abfall der Thrombozyten (Blutplättchen), während gleichzeitig der Hämatokritwert, der die Zähflüssigkeit des Blutes angibt, ansteigen kann. Diese Veränderungen deuten auf ein erhöhtes Risiko für Blutungen oder ein Dengue-Schock-Syndrom hin. Bluttests sind daher entscheidend, um den Krankheitsverlauf zu überwachen und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Für Patient*innen bedeutet dies oft tägliche Blutkontrollen während eines stationären Aufenthalts.

Buchstabe C

C wie Chikungunya

Chikungunya ist eine andere Viruserkrankung, die ebenfalls von Aedes-Mücken übertragen wird und ähnliche Symptome wie Dengue verursacht. Dazu gehören Fieber, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen. Dennoch gibt es Unterschiede: Bei Chikungunya stehen die Gelenkbeschwerden stärker im Vordergrund, während Dengue häufig durch sehr starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschläge geprägt ist. Für Reisende ist die Unterscheidung wichtig, da die Behandlung und Nachsorge unterschiedlich verlaufen können. Eine sichere Diagnose ist daher nur durch ärztliche Tests möglich, nicht allein durch die Beobachtung der Symptome.

Buchstabe D

D wie Diagnose

Die Diagnose von Dengue Fieber basiert auf einer Kombination aus Symptomen und Blutuntersuchungen. Da die Beschwerden anfangs oft unspezifisch sind und auch auf Grippe oder Malaria hindeuten können, ist eine Laboruntersuchung entscheidend. Spezifische Bluttests können das Dengue-Virus oder Antikörper nachweisen. Besonders wichtig ist die frühe Erkennung, um Komplikationen wie ein Dengue-Schock-Syndrom zu vermeiden. Reisende sollten bei hohem Fieber nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet unbedingt ärztliche Hilfe aufsuchen.

Buchstabe E

E wie Erreger

Das Dengue-Virus gehört zur Familie der Flaviviren und tritt in vier unterschiedlichen Serotypen auf (DENV-1 bis DENV-4). Eine Infektion mit einem Serotyp schützt nicht vor den anderen. Im Gegenteil: Folgeinfektionen mit einem anderen Serotyp können schwerer verlaufen und das Risiko für ein Dengue-Schock-Syndrom erhöhen. Die weltweite Verbreitung dieser Serotypen macht es schwierig, langfristige Immunität aufzubauen. Dies erklärt auch, warum Dengue eine der häufigsten Tropenkrankheiten weltweit ist.

Buchstabe F

F wie Fieber

Fieber ist das Leitsymptom von Dengue. Es tritt meist plötzlich auf und kann Werte von über 40 °C erreichen. Oft wird es von Schüttelfrost, starken Kopfschmerzen und einem charakteristischen Hautausschlag begleitet. Aufgrund der hohen Temperaturen fühlen sich Betroffene extrem geschwächt. Während normales Fieber bei anderen Infekten nach wenigen Tagen sinkt, kann Dengue-Fieber phasenweise verlaufen und in eine kritische Krankheitsphase übergehen. Eine engmaschige medizinische Beobachtung ist daher unverzichtbar.

Buchstabe G

G wie Gelbfieber-Mücke

Die Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) ist der wichtigste Überträger von Dengue Fieber. Sie sticht vor allem tagsüber und bevorzugt Menschen in urbanen Regionen. Ihr Lebensraum sind stehende Wasserstellen wie Blumentöpfe, Eimer oder Pfützen. Neben Dengue überträgt sie auch andere Tropenkrankheiten wie Zika und Gelbfieber. Reisende sollten wissen, dass ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen der wirksamste Weg ist, um Infektionen zu verhindern.

Buchstabe H

H wie Hautausschlag

Ein typisches Symptom von Dengue ist ein Hautausschlag, der nach einigen Tagen Fieber auftreten kann. Er erinnert oft an Masern: rötliche Flecken, die sich großflächig über den Körper ausbreiten. In manchen Fällen juckt der Ausschlag stark, was die Erkrankung zusätzlich belastend macht. Der Ausschlag ist ein wichtiges diagnostisches Zeichen, hilft aber allein nicht, Dengue sicher von anderen Krankheiten zu unterscheiden.

Buchstabe I

I wie Inkubationszeit

Die Inkubationszeit bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Mückenstich und dem Auftreten der ersten Symptome. Bei Dengue beträgt sie in der Regel 4 bis 10 Tage. Das bedeutet: Auch wer längst wieder aus dem Urlaub zurück ist, kann noch erkranken. Reisende sollten daher nach einem Aufenthalt in Risikogebieten auch zuhause wachsam bleiben und bei plötzlich auftretendem Fieber ärztlichen Rat suchen.

Buchstabe J

J wie Jahreszeitliche Häufung

Dengue-Infektionen treten in vielen Ländern saisonal gehäuft auf, meist während oder nach der Regenzeit. In dieser Zeit vermehren sich die Mücken besonders stark, weil mehr Brutstätten vorhanden sind. Für Reisende bedeutet das: In tropischen Regionen ist das Infektionsrisiko in den regenreichen Monaten deutlich erhöht. Vor einer Reise lohnt sich daher der Blick auf aktuelle Infektionszahlen und Empfehlungen von Gesundheitsorganisationen.

Buchstabe K

K wie Knochenbrecherkrankheit

Dengue Fieber wird im Volksmund auch „Knochenbrecherkrankheit“ genannt. Der Name bezieht sich auf die extrem starken Gelenk- und Gliederschmerzen, die Betroffene verspüren. Viele Patient*innen berichten, dass sie das Gefühl hatten, ihre Knochen würden brechen. Dieser umgangssprachliche Begriff verdeutlicht die Schwere der Schmerzen, die weit über das hinausgehen, was man von normalen Infekten kennt.

Buchstabe L

L wie Länder

Dengue ist vor allem in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet. Besonders betroffen sind Südostasien, Lateinamerika, Afrika und Teile des Pazifiks. Aber auch in Europa wurden durch die Ausbreitung der Tigermücke (Aedes albopictus) bereits lokale Infektionen gemeldet. Die globale Verbreitung zeigt, wie sehr sich Dengue durch Klimawandel und weltweite Mobilität ausbreitet.

Buchstabe M

M wie Moskitoschutz

Mückenschutz ist die wichtigste Prävention gegen Dengue. Dazu gehören Repellents mit DEET oder Icaridin, das Tragen von langer Kleidung und das Schlafen unter Moskitonetzen. Auch Klimaanlagen helfen, da sie Mücken fernhalten. Zusätzlich sollte man stehendes Wasser vermeiden, da es ideale Brutstätten für Aedes-Mücken darstellt. Für Reisende gilt: Konsequenter Schutz kann eine Infektion verhindern.

Buchstabe N

N wie Nachsorge

Die Nachsorge nach einer Dengue-Erkrankung ist wichtig, da es Wochen bis Monate dauern kann, bis man sich vollständig erholt hat. Typische Spätfolgen sind Erschöpfung, Gelenkschmerzen oder Haarausfall. Regelmäßige Blutkontrollen helfen sicherzustellen, dass sich die Werte normalisieren. Auch eine Stärkung des Immunsystems, z. B. durch Ernährung oder Darmsanierung, kann Teil der Nachsorge sein. Patient*innen sollten nach einer Infektion den Kontakt zu tropenmedizinischen Einrichtungen suchen.

Buchstabe O

O wie Organisationen

Wichtige Organisationen wie das Robert Koch-Institut (RKI) oder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) liefern aktuelle Informationen zu Dengue. Sie veröffentlichen Statistiken, Präventionsempfehlungen und Hinweise für Reisende. Das Tropeninstitut bietet zusätzlich individuelle Beratung, insbesondere vor Auslandsaufenthalten. Diese Organisationen sind verlässliche Quellen für aktuelle Entwicklungen und Impfempfehlungen.

Buchstabe P

P wie Prävention

Prävention ist bei Dengue besonders entscheidend, da es keine spezifische Therapie gibt. Neben Mückenschutz spielt auch die Impfung eine Rolle: Seit 2023 ist in Deutschland der Impfstoff Qdenga® zugelassen. Die STIKO empfiehlt ihn für bestimmte Risikogruppen, vor allem für längere Aufenthalte in Endemiegebieten. Reisemedizinische Beratung vor Antritt der Reise ist daher ein wichtiger Bestandteil der Prävention.

Buchstabe Q

Q wie Quarantäne

Eine Quarantäne ist bei Dengue nicht notwendig, da die Krankheit nicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Das Risiko besteht ausschließlich durch Mückenstiche. Dennoch ist es sinnvoll, Erkrankte in den ersten Tagen unter Moskitonetzen zu schützen, um zu verhindern, dass weitere Mücken das Virus aufnehmen und verbreiten. So kann eine lokale Weiterverbreitung eingedämmt werden.

Buchstabe R

R wie Reisemedizin

Reisemedizinische Beratung ist für Aufenthalte in Dengue-Gebieten unerlässlich. Dort werden Impfungen, Mückenschutz und mögliche Gesundheitsrisiken individuell besprochen. Auch die Nachsorge nach einer Infektion gehört zur Reisemedizin. Tropeninstitute oder spezialisierte Ärzt*innen sind die richtige Adresse, um sich umfassend zu informieren.

Buchstabe S

S wie Schock-Syndrom

Das Dengue-Schock-Syndrom ist die schwerste Verlaufsform von Dengue. Es tritt auf, wenn Blutgefäße durchlässiger werden, Flüssigkeit austritt und der Blutdruck stark abfällt. Symptome sind innere Blutungen, Atemnot und Kreislaufversagen. Das Syndrom kann lebensbedrohlich sein und erfordert intensivmedizinische Behandlung. Frühzeitige ärztliche Überwachung ist der Schlüssel, um ein Fortschreiten zu verhindern.

Buchstabe T

T wie Tropeninstitut

Das Tropeninstitut ist eine wichtige Anlaufstelle für Beratung rund um Dengue. Es bietet Informationen zu Impfungen, Reisemedizin und Präventionsmaßnahmen. Auch nach einer Erkrankung kann dort eine fachgerechte Nachsorge erfolgen. Wer in ein Risikogebiet reist oder von einer Infektion zurückkommt, sollte unbedingt eine tropenmedizinische Praxis aufsuchen.

Buchstabe U

U wie Urlaub

Viele Infektionen treten bei Tourist*innen während des Urlaubs in Endemiegebieten auf. Das macht Dengue zu einem der häufigsten Gesundheitsrisiken auf Reisen. Vorbeugung durch Mückenschutz, Impfungen und aktuelle Reisewarnungen ist daher zentral. Reisende sollten vor Urlaubsantritt tropenmedizinischen Rat einholen und nach der Rückkehr aufmerksam auf Symptome achten.

Buchstabe V

V wie Verlauf

Der Verlauf von Dengue ist typischerweise in drei Phasen gegliedert: Fieberphase, kritische Phase und Erholungsphase. Während die meisten Betroffenen nach ein bis zwei Wochen genesen, kann es bei manchen zu schweren Komplikationen kommen. Eine engmaschige medizinische Kontrolle ist besonders in der kritischen Phase wichtig, um lebensbedrohliche Verläufe zu verhindern.

Buchstabe W

W wie Weltgesundheitsorganisation

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sammelt und veröffentlicht weltweite Daten zu Dengue. Sie unterstützt Länder bei der Bekämpfung von Ausbrüchen und entwickelt Strategien zur Prävention. Die WHO ist eine der wichtigsten Quellen für globale Informationen und Empfehlungen zu Dengue.

Buchstabe X

X wie Xenodiagnose

Xenodiagnose bezeichnet ein historisches Verfahren, bei dem Parasiten oder Viren mithilfe von Vektoren nachgewiesen werden. Für Dengue spielt dieses Verfahren heute keine Rolle mehr, da moderne Labortests präziser sind. Der Begriff verdeutlicht jedoch die enge Verbindung zwischen Mücken als Überträgern und der Diagnostik tropischer Krankheiten.

Buchstabe Y

Y wie Young Traveller

Junge Reisende gehören zu den besonders betroffenen Gruppen bei Dengue. Sie sind häufig länger unterwegs, übernachten in einfachen Unterkünften und halten sich viel im Freien auf – alles Faktoren, die das Risiko für Mückenstiche erhöhen. Daher sollten gerade junge Menschen vor Reisen in Endemiegebiete umfassend informiert und vorbereitet sein.

Buchstabe Z

Z wie Zoonosen

Dengue gehört zu den Zoonosen, also Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden. In diesem Fall erfolgt die Übertragung durch Mücken als tierische Vektoren. Zoonosen sind ein wachsendes globales Gesundheitsproblem, da Klimawandel, Urbanisierung und internationale Mobilität ihre Ausbreitung begünstigen. Das Verständnis von Dengue als Zoonose verdeutlicht, warum Prävention und Vektorkontrolle so entscheidend sind.

Hilfreiche Anlaufstellen und Informationen zu Dengue Fieber

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Wenn du dich über Dengue informieren möchtest – sei es zu Impfungen, Vorbeugung auf Reisen oder zur Nachsorge nach einer Erkrankung – gibt es zuverlässige Stellen, die dir aktuelle und geprüfte Informationen anbieten:

Auswärtiges Amt
https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/02-information-krankheiten

Tropeninstitut
https://tropeninstitut.de/krankheiten-a-z/dengue-fieber-uebertragung

Robert Koch Institut
https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/D/Dengue/dengue-node.html

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